gt24ers


 

Das primäre Ziel dieser Rennserie ist es, über ein einfaches und klares Reglement, welches über viele Jahre stabil gehalten werden kann, einen preiswerten und überschaubaren Einstieg in den 1/24 Slotracing-Sport zu bieten. Hierfür sollen von vornherein die Exzesse, welche schon so manche schöne Rennserie kaputt gemacht haben, von vorne herein ausgeschlossen werden. Gleichzeitig muss aber auch verhindert werden, dass die Rennserie stirbt, weil ein Hersteller nicht mehr kann, sich ständig die zulässigen Teile ändern oder sich andere Rahmenbedingungen ergeben. Die Kerngedanken sind hierbei:

 

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  • Ein einfaches, gelasertes und gekantetes Einheitschassis aus Edelstahl und Aluminium, dessen CAD-Zeichnung veröffentlicht wird, damit es jeder Chassis-Hersteller, aber auch jeder Veranstalter oder Privatmann selbst produzieren lassen kann. (Es ändern sich keine Teile, die Verfügbarkeit kann immer gewährleistet werden und die Kosten bleiben überschaubar.)
  • Geschlossene moderne Rennfahrzeuge als Deckel mit Inlett, damit der modellbauerische Aspekt nur für die Außenhaut zum Tragen kommt. Bevorzugt werden Fertigkarossen von Scaleauto, BRM, Carrera oder ähnliches, damit der Deckel erst einmal für den Einstig keine Arbeit macht.
  • Der Schwerpunkt für die Autos wird einheitlich festgelegt und bei der Abnahme kontrolliert, so dass man die verschiedensten gefertigten Deckel (Plastik, CFK, GFK, Resine, Spritzguss) unter gleichen Bedingungen einsetzen kann. (Die Laminierer können sich keinen Vorteil mehr verschaffen, sondern nur die Vielfalt erhöhen.)
  • Es gibt maximale Spurweiten (80mm), eine Bodenfreiheit von 1mm, der Radstand geht von 100-120mm, die Leitkielposition und die Mindestgewichte für das gesamte Auto und den Deckel sind festgelegt.
  • Wir fahren mit 6 mm (5mm Auflagefläche) breiten, harten Moosgummirädern auf der Vorder- und 13 mm breiten Moosgummirädern auf der Hinterachse, wobei die minimalen Reifengrößen durch die Achsböcke des Chassis vorn 22 mm und hinten 24 mm betragen (auch für Mini-Z-Deckel geeignet).
  • Ein FK130-Motor, gehärtete durchgehende Stahlachsen vorn und hinten in Kugellagern und keinerlei Gimmicks (Motorkühler, Heckfederung, Doppelwackel, Differenziale, ...), damit die Kosten insgesamt im Rahmen bleiben.
  • Ein sauberer Aufbau, der Reifenschliff und das Material, die Übersetzung, der Wackel, die Federung sowie die Trimmung von Deckel und Chassis bestimmen primär über die Performance des Autos.

All diese Maßnahmen sollen zum einen für ein buntes Starterfeld bei gleichzeitiger Chancengleichheit sorgen, wo die Kosten für ein siegfähiges Auto (selbstlackierter Plastik-Deckel) locker unter 100€ gehalten werden können. Für Langstreckenrennen kann in der Ausschreibung eine zusätzliche Lichtanlage gefordert werden.

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