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Der Rennbericht: Alaaf und Helau und Premiere!

Am 11.11.2017 gastierte erstmalig der Rennzirkus der Ostdeutschen Meisterschaft bei den Slotracerz auf dem (doch nicht ganz so neuen) Melkusring in Dohna. In den dreifach gesicherten Räumen der ehemaligen Sparkasse war die 35,2 m lange Strecke für das Finale der GT24ERS MiniZ Serie in diesem Jahr vorbereitet. Es ist im Übrigen die einzige 6-spurige Bahn , die in der Rennserie im Osten (von Berlin mal abgesehen). Einen weitereren Rookie aus Dohna konnten wir auch begrüßen:

Welcome Nick Handtke.

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Bereits zur Bahnöffnung um 09:00 Uhr waren die, die immer Erster sind, schon da und trainierten fleißig. Erfreulicherweise hatten sich auch zwei Randbrandenburger im Tal der Ahnungslosen eingefunden: Joachim, ein alter Bekannter mit seinem Freund Dominik Kapsch im Schlepptau. Sehr schön.

Schnell zeigte sich, dass die Bahn ein paar tricky Ecken hatte, die nicht leicht in den Griff zu bekommen waren. Viele, zum Teil auch heftige Abflüge waren bei den meisten Fahrern die Folge. Daran war allerdings auch der – sagen wir mal – gewöhnungsbedürftige Zustand der Bahn mit Schuld. Auch gestandene Profis hatten da so ihre Schwierigkeiten. Zeiten um die 7,2 bis runter zur 6,9 wurden nur selten erreicht, sollten aber für eine top Platzierung in beiden Klassen zur Bedingung werden.

Die Versorgung durch Mutter Köhler (von Catering kann man bei den älteren Generationen ja nicht sprechen, die verstehen das nicht) war erstklassig, Brötchen für die Frühanreiser als zweites Frühstück oder die Zuspätkommer als vorgezogenes Mittagessen wurden angeboten und zu Mittag stand eine sehr leckere Gulaschsuppe auf der Speisekarte. Um gleich mal etwas vorzugreifen: sie hatte sogar für ein nahrhaftes Abendessen in Form von hausgemachtem Kartoffelsalat mit Wiener Würstchen vorgesorgt. Es sollte sich zeigen, dass das auch dringend notwendig war.

Nach dem Mittagessen Abnahme (mit mehr oder weniger Nacharbeiten kommen alle durch) und dann…Zitat Vincent Grobe: „…kommt das mit den 3 Runden“.

Gemeint war natürlich die Quali!

Bei den Rennen der beiden Klassen war der Berichterstatter teileweise nicht ganz auf der Höhe, deshalb bitte ich den geneigten Leser, es mir nachzusehen, dass ich nicht alles protokolliert habe und mich auf die wichtigsten bzw. rennentscheidenden Momente beschränke. Nach 6 Berichten dieser Saison ist auch etwas die Luft raus.

 

Das Rennen der GT24ERS:

Die Quali:

Totalausfall für Olli in der Quali: Schnellste Runde 11,2 sec nach 3 Abflügen in 3 Runden! Wie war das mit den 3 Runden?

Und dann Rookiealarm: Michelle und Julian vor vielen der etablierten Fahrer qualifizieren sich für die erste Startgruppe! Da wächst wohl eine neue Siegergeneration heran. Auch Rookie Nick fuhr auf Anhieb in die mittlere Startgruppe und lies einige der alten Hasen hinter sich.

Gruppe C:

Wie es bei Olli in der Quali begann, ging es im Rennen weiter. Abflüge an allen möglichen und unmöglichen Stellen. Schließlich nahm er seine Viper von der Bahn, zog ihr kurze die Haut bzw. den Deckel ab, setzte ihn wieder auf, und siehe da: Die Schlange ging wieder. Allerdings reichte es am Ende auf seiner Heimbahn nur noch für den 15. Platz. Schade.

Gruppe B:

Neuling Nick hatte großes Pech und im zweiten Rennen einen Motorplatzer, der ihn durch den dadurch notwendigen Motortausch etliche Runden zurück warf. Trotzdem ließ er sich nicht entmutigen und kämpfte sich tapfer Runde um Runde wieder an das Feld heran. Am Ende konnte er aber doch nicht mehr die rote Laterne abgeben.

Gruppe A:

Rennbahnchef René legte vor, dann Stefan und Jens, die anderen auf den Plätzen. Im letzten Turn lag Rene nur noch eine Runde Jens, eine weitere Runde dahinter Stefan. Diese Reihenfolge änderte sich bis zum Rennende nicht mehr, die große Überraschung lieferte Joachim, der sich mit einem konstanten und ruhigen Rennen auf den 4. Platz fuhr. Dahinter gleich Julian, der Youngster aus Limbach. Kompliment an beide!

Und hier kommt wieder Mutter Köhler ins Spiel: Zahlreiche Chaosphasen und 6 min Laufzeit bei 21 Fahrern und 6 Spuren ließen die Zeit wie im Flug vergehen. 19:30 Uhr – Zeit fürs Abendessen (siehe oben)!

Das Rennen in der MiniZ:

Die Quali:

Die üblichen Verdächtigen wieder vorne, diesmal kann auch Olli sich in der ersten Startgruppe platzieren.

Gruppe C:

Hab ich komplett verschlafen :-o Sorry!

Gruppe B:

Hier fuhr der Berichterstatter selbst mit und hat nur mitbekommen, dass Julian in Gruppe B im Messer-zwischen-den-Zähnen-Kampf gegen Dominik Heidenfelder – mit einer Frontlippenlänge in Führung liegend - in der letzten Sekunde des letzten Laufs in der letzten Kurve einen Abflug machte und so seinen 12. Platz an ihn abgeben musste. Tja, die Nerven.

Aber das wird mit den Jahren besser, glaubt mir. Ich spreche das aus Erfahrung.

Gruppe A:

Und dann ging das große Favoritensterben los! Zuerst Stefan mit loser Hülse des Federelements, gezwungen zur Aufgabe. Reparatur war für ihn keine Option: „Schfang doch hier nich anzu schraum!“. Letzter Platz in der Wertung.

Dann André, der von seinem eigenen Vorderreifen überholt wurde.

Wohlgemerkt: Reifen, nicht Rad! Da hatte der Freund aller Slotracer, der Sekundenkleber, wohl vorzeitig Feierabend gemacht. Der notwendige Radwechsel warf ihn dann weit zurück.

Zum Schluss René, dessen apper Lampeneinsatz zum Bremsklotz wurde. Schraubereinsatz von 83 Sekunden, aber am Ende doch noch Platz 6. Respekt.

Des einen Pech, des anderen Glück: So spülte es Dominik aus Berlin und Rolf noch auf die Plätze 3 und 4 in der Rennwertung hinter Jens, der diesmal von Jörg geschlagen werden konnte. Gratulation an den Sieger.

Zum Schluss gab es auch noch eine Tombola, bei der viele tolle Preise zur Verlosung standen. Herzlichen Dank für diese Unterstützung an die Sponsoren Slotracing Werk und Solid alias Rudi Wennekamp (der hier bei uns mitliest ;-).

Damit ging ein außergewöhnlich langer Renntag zu Ende. Es war fast schon sowas wie eine Langstrecke.

Danke an die Organistoren und Ausrichter, an Mutter Köhler und alle, die zu einem schönen und entspannten Renntag beigetragen haben.

Die Gesamtwertung der Rennserie könnt ihr auf der Homepage des Slotway Lausitz nachlesen. Jens Wagner hat beide Rennserien für sich entscheiden können. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle auch von mir!

Euer Paparazzo

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